Fördermittel prüfen
admin am 15. Juli 2009
Effizient Bauweisen oder Sanierungsmaßnahmen werden vom Staat bezuschusst – und das zu Recht. Zum Einen senken sie den Energieverbrauch auf auf lange Sicht, was zur Verringerung des Energieverbrauchs und somit schädlicher Emissionen führt. Zum Anderen regen Fördermittel die Bereitschaft zum Bau oder der Sanierungsmaßnahme selbst an, was wiederum der Wirtschaft zugute kommt. Daher gilt es, frühzeitig mögliche Fördervarianten für das persönliche Budget zu finden.
Jede Maßnahme lohnt sich
So können bereits Teilmaßnahmen wie die Installation einer neuen Heizungsanlage nach energetischem Standard oder die neue Dämmung der Geschoss- oder Kellerdecken sowie Rohrleitungen gefördert werden. Ein weiterer Schritt sind Komplettsanierungen der Fassade sowie des Daches. Die aufwendigste, allerdings auch effektivste Variante ist die Komplettsanierung zu einem Energieeffizienzhaus, das nach modernstem energetischen Standard ausgerüstet wird und eine Energieeinsparung von etwa 85 Prozent mit sich bringt.
Immobilien werden umweltfreundlicher
Ein solches Energieeffizienzhaus wird sowohl bei Sanierung als auch beim Neubau gefördert und rechnet sich trotz hoher Kosten bereits nach 9 Jahren. Hinzu kommen immer höhere Auflagen, laut derer Immobilienbesitzer immer mehr auf ressourcenschonende und umweltfreundliche Verfahren umstrukturieren müssen. Dabei können Nachrüstungen mit unvorhersehbaren Kosten verbunden sein.
Eventuell zustehende Fördermittel müssen unbedingt vor Beginn eines Vorhabens geklärt und beantragt werden, sie können ausschließlich vorher genehmigt werden. Ebenso können zur Finanzierung sogenannte Umweltbanken hinzugezogen werden, sie fördern insbesondere Kredite für Vorhaben umweltschonender Projekte und stehen darüber hinaus dem Bauherrn als Berater zur Verfügung.
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