Die eigenen vier Wände altersgerecht umbauen
admin am 20. April 2010
Es ist für einen jungen und gesunden Menschen ist es schwer vorstellbar, dass die eigenen vier Wände im Alter einmal zu einem Problem werden könnten. So manch einer fängt bei dem Gedanken an einen Treppenlift zu schmunzeln an. Doch ein derartiges Gerät kann nicht nur für alte Menschen eine nützliche Hilfe im Alltag werden. Zum Beispiel im Falle eines Unfalls kann es schnell einmal passieren, dass man vorübergehend oder dauerhaft in seiner Mobilität eingeschränkt wird.
Bereits ein gebrochenes Bei ist ausreichend dafür, dass man sich im eigenen Haus oder in der Wohnung nur sehr eingeschränkt fortbewegen kann und auf fremde Hilfe angewiesen ist. Aufgrund einer derartig eingeschränkten Mobilität kann es dazu kommen, dass die eigenen Bedürfnisse an die eigene Wohnsituation sich ändern.
In den nächsten 30 Jahren wird sich die Anzahl der über 80-Jährigen in Deutschland auf ungefähr 7,5 Millionen verdoppelt haben. Schon heute lebt jeder zweite Seniorenhaushalt noch in der eigenen Wohnung.
Wer in einen der oberen Geschosse eines Wohnhauses oder in einem mehrstöckigen Haus lebt und dort auch langfristig wohnen bleiben möchte, der sollte sich frühzeitig über einen altersgerechten und barrierefreien Wohnungsumbau Gedanken machen. In der Regel ist ein derartiger Umbau mit einem höheren Kostenaufwand verbunden, wenn beispielsweise Schwellen entfernt und die Sanitären Anlagen angepasst werden müssen. In vielen Fällen würde es zunächst jedoch ausreichen, einen Treppenlift einzubauen. Dazu kann man sich bei verschiedenen Herstellern Angebote einholen. Oftmals informieren die Anbieter auch über die Finanzierung und den Einbau eines Treppenliftes.
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