Die realistische Bauplanung

admin am 22. November 2010

Der Traum vom Eigenheim – in vielen Köpfen der Deutschen ist er tief verankert und wird meistens im Laufe des Lebens auch in die Tat umgesetzt. Dabei soll das Haus aber gleichzeitig zum Traumhaus werden, das alle Wünsche und Bedürfnisse der zukünftigen Bewohner berücksichtigt und ein wenig Luxus für jeden bereit hält. Doch das kann teuer werden!

Die Kaufkraft der Deutschen

Laut einer aktuellen Umfrage des Marktforschungsinstitutes Empirica, die von den Landesbausparkassen (LBS) in Auftrag gegeben wurde, reiche ein Durschnittseinkommen der Deutschen aus, um sich ein Haus zu kaufen oder zu bauen. In 78 von 115 kreisfreien Städten sowie in mehr als 90 Prozent aller deutschen Landkreise würden die Bewohner ausreichend verdienen, um dort ein Einfamilienhaus zu finanzieren.

Realistische Planung und Kalkulation

Natürlich gibt es aber auch regionale Unterschiede und so sollte man sich bei der Suche nach dem Standort für das Traumhaus auch am Wohnungsmarkt der Region orientieren. Durchforstet man beispielsweise die Wohnungsangebote für die jeweilige Stadt, kann man sich einen groben Überblick darüber verschaffen, in welche Preiskategorie der Ort eingeordnet werden kann. Demnach können erste Kalkulationen angestellt werden, ob und in welcher Ausführung man hier seinen Traum vom Eigenheim verwirklichen könnte. Schließlich ist der erste Schritt stets, ein geeignetes Grundstück zu finden. Erst dann kommt die Bauplanung und die Gedanken darüber, ob man sich auch noch eine große Terrasse, Dachgauben und einen kostenintensiven Wintergarten leisten kann. Schließlich will man das Haus ganz nach seinen individuellen Wünschen gestalten. Doch dabei wird man schnell übermütig, ein jedes Familienmitglied äußert diverse Wünsche und die Kostenplanung gerät dabei schnell aus den Fugen. Deswegen sollte man zu aller erst die eigene Solvenz einschätzen und danach mit der konkreten Bauplanung beginnen. Wofür reicht mein Kapital aus? Und welchen Luxus kann ich mir überhaupt leisten, ohne mich dadurch für den Rest meines Lebens zu verschulden?

Wollen und Brauchen

Auf jeden Fall sollte das neu gebaute Haus groß genug werden, um darin alle Familienmitglieder zu beherbergen und vielleicht zudem einen Raum haben, in dem man auch einmal Gäste unterbringen kann. Für viel Stauraum bietet sich natürlich die Unterkellerung des Hauses an, die allerdings finanziell zu Buche schlägt. Doch damit schafft man gleichzeitig die bessere Isolierung des Erdgeschosses und spart so nachhaltig Energiekosten ein, die sich aber wohl erst nach ein paar Jahren amortisieren. Doch im Keller können allerlei Sportgeräte und -ausrüstungen, die Speisekammer und ein Waschraum untergebracht werden. Andere Bauelemente wie beispielsweise mehrere Balkone sind dahin gehend eher luxuriös, gerade wenn das Haus ohnehin über einen Garten verfügt, so dass die Kosten hierfür auch locker eingespart werden könnten. Wichtig ist also abzuschätzen, was man wirklich braucht und was eher an Luxus grenzt und im Prinzip nicht unbedingt notwendig ist. So hält man die Kosten in einem akzeptablen Rahmen und der Traum vom Eigenheim kann schneller realisiert werden!

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